Guppy

Wissenschaftlicher Name:
Poecilia reticulata

Beschreibung:
Die Männchen der Zuchtformen werden ohne Schwanzflosse knapp 3 cm groß, die Weibchen bis über 6 cm. Die Wildformen bleiben deutlich kleiner, Männchen bis 2,5, Weibchen bis 4,5 cm. Der Guppy zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus
Prachtvolle Importe aus wärmeren Regionen Europas sind anfälliger für Krankheiten, da sie Seewasserzusatz und möglicherweise
Antibiotika gewohnt sind. Im Heimaquarium haben sie oft nur eine sehr kurze Lebenserwartung, jedoch sind ihre Nachkommen nicht so anfällig. Aquarianer sind mit heimischen Nachzuchten, die das hiesige Wasser gewohnt sind, meist besser bedient.

Verhalten der Guppys
Das Fortpflanzungsverhalten der Guppys ist unter anderem durch einen
Nachahmungseffekt geprägt. Wie verschiedene Untersuchungen beweisen konnten, wählen Guppyweibchen als Geschlechtspartner bevorzugt Männchen, die schon zuvor von anderen Weibchen ausgewählt wurden, und lehnen Partner ab, die bereits von anderen Weibchen ebenfalls abgelehnt wurden. Dieser Nachahmungseffekt ist eine Verhaltensanpassung, mit denen Weibchen ihr Prädationsrisiko reduzieren, indem sie einen möglichst "erfolgreichen" Geschlechtspartner auswählen. Männliche Guppys bedrängen die Weibchen anderer Fischarten und verhinderten so, dass sich diese paaren. Die aggressive Annäherung von Guppys an fremde Weibchen hat zur Folge, dass diese selbst Männchen der eigenen Art ausweichen und sich nicht mehr fortpflanzen. So verdrängen sie ihre Konkurrenten und sichern sich den Zugang zu Nahrungsquellen

Verschiedene Guppyformen
Großflosser:

  • A Fahnenschwanz
  • B Triangelschwanz
  • C Fächerschwanz
  • D Schleierschwanz

Schwertflosser:

  • E Doppelschwert                                       
  • F Oberschwert
  • G Untenschwert
  • H Leierschwanz

Kurzflosser:

  • I Spatenschwanz
  • J Speerschwanz
  • K Rundschwanz
  • L Nadelschwanz