Raubdeckelschnecke

Wissenschaftlicher Name:
Anentome Helena

Beschreibung
Die Haltung der Raubschnecke ist als problemlos und unkompliziert zu beschreiben. Diese Süßwasserschnecke ist für Aquarianer die ein Schneckenproblem haben sehr zu empfehlen, ohne in einem Becken die Chemiekeule auspacken zu müssen da sie andere Schneckenarten frißt.
Anentome Helena können variieren und so findet man in den meisten Fällen das schöne gelb schwarz geringelte Gehäusemuster vor. Aber es gibt auch unter den Schnecken grünlich-bräunlich bis fast schwarz schimmernde Tiere.
Die Fußfarbe ist in der Regel hellgrau und enthält kleine schwarze Tupfen. Ihr längliches Atemrohr trägt die Schnecke immer vorweg, wenn man sie durchs Aquarium kriechen sieht.

Größe:
beide Geschlechter ca. 2cm
Alterserwartung:
noch nicht bekannt da 2006 Erstimport war
 
Beckengröße:
Ab 10 Liter

Wassertemperatur
:
17°C bis 30°C
 
Wasserwerte:
gH über 3 - 25  und Ph sollte zwischen 6 und 8,8 liegen.
  
Beckeneinrichtung:
Pflanzen, Moose, Mooskugeln, Hölzer, Wurzeln.... 
 
Nahrung:
Andere Schneckenarten.
Ihr Jagdverhalten kann unter anderem darin bestehen das sich die Schnecke im Aquarienboden eingräbt und auf vorbeikriechende Schnecken wartet. Ich habe aber auch schon öfters das nachkriechen (hinter dem Opfer her) bei meinen Helenas feststellen können. Es wird auch Futter mit tierischem Anteil als Ersatznahrung angenommen, man sollte aber für die optimale Ernährung zu gewährleisten die geeigneten Schnecken zur Verfügung stellen.
 
Vergesellschaftung:
friedlichen Fischen, verschiedenen Welsen und Garnelen 
 
Vermehrung und Zucht:
Die Raubschnecken sind getrennt geschlechtlich und das Weibchen setzt nach der Paarung einzelne viereckige Gelege an Pflanzen und sonstigen Aqaurieneinrichtungen ab d.h. immer nur ein Ei. Die Gelege sind ähnlich wie die der Posthornschnecken nur wie gesagt viereckig und in der Mitte befindet sich ein kleiner meist geblicher Punkt welcher sich im Laufe der Zeit über grün nach braun ändert.Achtung die Babys sieht man erst nach mehreren Wochen da sie extrem klein sind.