Beschreibung:
Die Frucht der Erle, also die Erlenzapfen, erfreuen sich in der Aquaristik immer größerer Beliebtheit. Dies kommt durch die vielen positiven Eigenschaften, auf Fische und Wasser, welche die Erlenzapfen besitzen. Außerdem sind sie kostenlos. Einzig und allein muss man etwas Zeit einplanen um die Bäume zu finden und die Früchte zu ernten. Erntezeit Ende Oktober bis Mitte Dezember. Zapfen erstmal trocknen lassen. Danach in einem Eimer geben und gut durchschütteln damit die Samen aus den Zapfen fallen. Die Samen belasten unnötig das Wasser. Jetzt einmal kurz mit kochendem Wasser überbrühen. Danach gut trocknen lassen und gut verpackt, Trocken aufbewahren.

Eigenschaften und Wirkung:
Die getrockneten Erlenzapfen besitzen Huminsäuren und können so gut zur Ansäuerung des Aquariumwassers benutzt werden. Zudem besitzen sie eine keimhemmende Wirkung und sind äußerst wirksam gegen Laichverpilzung. Gerade in Becken mit Garnelen und Krebsen, in denen keine kupferhaltigen Fischmedikamente eingesetzt werden dürfen, werden Erlenzapfen gerne benutzt. Denn die Gerbstoffe bewirken einen zusätzlichen Schleimhautschutzt.

Anwendung:
Nach dem Sammeln der Erlenzapfen werden diese getrocknet. Pro 100 Liter Wasserinhalt 5 bis 10 Zäpfchen ins Wasser einsetzen bis die gewünschte Ansäuerung erreicht ist. Durch regelmäßiges Messen der Wasserwerte die Ansäuerung überprüfen. Durch die Freisetzung der Huminsäuren wird sich das Wasser, ähnlich wie bei der Verwendung mit Torf, leicht dunkel bis bräunlich verfärben. Das ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Nach etwa ein bis zwei Monaten sind die Erlenzapfen verbraucht und müssen durch Neue ersetzt werden. Es kann vorkommen, dass sich diverse Harnischwelse an den Erlenzapfen vergehen, da sie eine überaus köstliche Abwechslung darstellen.